Persönliche Assistenz über das Persönliche Budget: Endlich wieder selbstbestimmt Leben
Du brauchst Unterstützung im Alltag, möchtest aber nicht, dass ein Pflegedienst über deinen Tagesablauf bestimmt. Du willst entscheiden, wer dich begleitet, wann Hilfe da ist, wie dein Leben in den eigenen vier Wänden aussieht. Genau das macht persönliche Assistenz über das Persönliche Budget möglich. Statt feste Dienstpläne eines Anbieters hinzunehmen, stellst du deine eigenen Assistenzkräfte ein. Du bestimmst, sie unterstützen dich.

Für viele klingt das im ersten Moment nach einem riesigen bürokratischen Berg. Anträge, Verhandlungen mit dem Kostenträger, Arbeitsverträge, Lohnabrechnung. Genau hier setzen wir an. Wir nehmen dir den gesamten organisatorischen Aufwand ab, soweit es rechtlich zulässig ist. Du behältst die Selbstbestimmung, wir kümmern uns um den Papierkram.
Was ist persönliche Assistenz genau?
Persönliche Assistenz bedeutet, dass eine oder mehrere Personen dich in deinem Alltag unterstützen, damit du dein Leben selbstbestimmt führen kannst. Anders als bei einem klassischen Pflegedienst, gibst du die Richtung vor. Die Assistenzkräfte handeln nach deinen Wünschen und Bedürfnissen, nicht nach den Vorgaben eines Dienstleisters.
Assistenz kann sehr unterschiedlich aussehen. Sie reicht von Unterstützung bei der Körperpflege über Begleitung zu Terminen, Hilfe im Haushalt, Teilhabe am Arbeitsleben bis hin zu pflegerischen Tätigkeiten, wenn ein entsprechender Bedarf besteht. Der Gedanke dahinter ist immer derselbe, du behältst die Kontrolle über deinen Alltag, auch wenn du auf Unterstützung angewiesen bist.
Das Besondere am Modell der persönlichen Assistenz ist die Nähe. Du arbeitest mit Menschen zusammen, die du selbst ausgewählt hast. So entsteht Vertrauen, das in einem wechselnden Schichtbetrieb eines großen Anbieters oft fehlt.
Wie persönliche Assistenz über das Persönliche Budget funktioniert
Das Persönliche Budget ist eine Leistungsform nach SGB IX. Statt dass ein Dienstleister direkt mit dem Kostenträger abrechnet, erhältst du einen Geldbetrag, mit dem du deine Unterstützung selbst organisierst. Damit kannst du deine persönlichen Assistenzkräfte direkt beschäftigen.
In der Praxis heißt das: Du wirst zum Arbeitgeber deines eigenen Assistenzteams. Du schließt die Arbeitsverträge, du entscheidest über die Einsatzplanung, du legst fest, wer zu dir passt. Das klingt nach Verantwortung, weil es Verantwortung ist. Genau deshalb stehst du damit nicht allein da.
Den größten Teil der Arbeit, die hinter diesem Modell steckt, übernehmen wir. Dazu gehören die Antragstellung, die Verhandlung mit den Kostenträgern, die Lohnabrechnung sowie die laufende organisatorische Begleitung. Bei dir bleiben nur zwei Dinge, die wir aus rechtlichen Gründen nicht für dich erledigen dürfen: Die Eröffnung des Kontos und die Postweiterleitung. Alles andere liegt in unserer Hand.
Der häufigste Irrtum: „Ich muss doch selbst Arbeitgeber werden?“
Das ist die Frage, die uns am häufigsten gestellt wird. Den meisten Menschen ist zu Beginn nicht klar, dass sie über das Persönliche Budget selbst zum Arbeitgeber werden. Diese Vorstellung macht zunächst Angst. Wer denkt schon gern an Sozialversicherung, Lohnsteuer, Dienstplanung, wenn es eigentlich um die eigene Versorgung geht.
Hier ist die ehrliche Antwort: Ja, formal wirst du Arbeitgeber. Praktisch spürst du davon sehr wenig. Wir übernehmen die Aufgaben, die sonst ein Personalbüro erledigen würde. Die Lohnabrechnung läuft über uns, die bürokratischen Pflichten organisieren wir, die Verhandlungen mit den Kostenträgern führen wir an deiner Seite. Das Arbeitgeber-Modell funktioniert in der Regel hervorragend. Eine Voraussetzung gibt es allerdings, du musst es wollen. Wer Selbstbestimmung sucht, findet in diesem Modell genau den richtigen Weg.
Wie sich Kosten, Abrechnung sowie deine Rolle als Arbeitgeber im Detail gestalten, haben wir auf einer eigenen Seite zusammengefasst.

Persönliche Assistenz und außerklinische Intensivpflege kombinieren
Wenn dein Unterstützungsbedarf über die alltägliche Assistenz hinausgeht, lässt sich das Modell erweitern. Persönliche Assistenz und 24h außerklinische Intensivpflege schließen sich nicht aus. Über das Persönliche Budget kannst du beides verbinden, sodass sowohl die pflegerische Versorgung als auch die Begleitung im Alltag durch dein eigenes Team abgedeckt sind.
So entsteht eine Versorgung aus einer Hand, die sich nach deinem Leben richtet statt nach den Kapazitäten eines externen Anbieters. Gerade bei komplexen Versorgungssituationen, in denen klassische Dienstleister an ihre Grenzen stoßen, ist das ein entscheidender Vorteil.
Was du davon hast
Die Vorteile der persönlichen Assistenz über das Persönliche Budget lassen sich klar benennen:
- Selbstbestimmung: Du entscheidest, wer dich unterstützt, wann und wie.
- Kontinuität: Du arbeitest mit festen Bezugspersonen statt mit ständig wechselnden Schichtkräften.
- Unabhängigkeit: Du bist nicht auf die Verfügbarkeit eines einzelnen Dienstleisters angewiesen.
- Entlastung: Den bürokratischen Aufwand übernehmen wir, soweit es rechtlich zulässig ist.
Was kostet dich das?
Eine berechtigte Sorge bei einem so individuellen Modell ist die Frage nach den Kosten. Die Erstberatung ist bei uns kostenfrei. Die Kosten für deine persönliche Assistenz trägt grundsätzlich der Kostenträger über das Persönliche Budget. Was im Einzelfall für dich gilt, klären wir gemeinsam im Erstgespräch, bevor du dich für irgendetwas entscheidest.
Warum Menschen sich für diesen Weg entscheiden
Wir begleiten Menschen bundesweit auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden. Aktuell betreuen wir 111 aktive Versorgungen, in denen Menschen ihre Unterstützung über das Persönliche Budget selbst organisieren.
Über 500 Menschen haben wir bisher beraten. Rund 200 von ihnen haben wir Schritt für Schritt ins Persönliche Budget begleitet. Unsere Arbeit wird auf Google sowie Trustpilot bewertet, sodass du dir vorab ein eigenes Bild machen kannst.
Gegründet wurden wir aus einer klaren Überzeugung: Betroffene sollen unabhängig von Dienstleistern leben können. Diese Haltung prägt jede Begleitung, vom ersten Gespräch bis zum Ende der Zusammenarbeit.
Häufige Fragen zur persönlichen Assistenz über das Persönliche Budget
Was ist der Unterschied zwischen persönlicher Assistenz und einem Pflegedienst?
Bei einem Pflegedienst bestimmt der Anbieter über Personal sowie Abläufe. Bei der persönlichen Assistenz über das Persönliche Budget stellst du dein eigenes Team ein. Du gibst die Richtung vor, deine Assistenzkräfte unterstützen dich nach deinen Wünschen.
Muss ich wirklich selbst Arbeitgeber werden?
Formal ja. Praktisch übernehmen wir die meisten Aufgaben, die damit verbunden sind. Lohnabrechnung, Anträge sowie die Verhandlung mit den Kostenträgern liegen bei uns. Bei dir bleiben nur die Kontoeröffnung sowie die Postweiterleitung.
Wer bezahlt die persönliche Assistenz?
Grundsätzlich trägt der Kostenträger die Kosten über das Persönliche Budget. Ein Eigenanteil entsteht nur in sehr seltenen Fällen. Die genaue Klärung erfolgt im kostenfreien Erstgespräch.
Kann ich Assistenz und Intensivpflege kombinieren?
Ja. Über das Persönliche Budget lassen sich persönliche Assistenz sowie 24h außerklinische Intensivpflege verbinden, sodass dein eigenes Team beide Bereiche abdeckt.
Brauchen meine Assistenzkräfte eine Pflegeausbildung?
Das hängt vom Bedarf ab. In der persönlichen Assistenz arbeiten Menschen mit sowie ohne fachliche Qualifikation. Bei pflegerischem Bedarf achten wir auf die passende Qualifikation.
Bin ich mit der Organisation auf mich allein gestellt?
Nein. Wir begleiten dich ganzheitlich vom Erstgespräch bis zum Ende der Zusammenarbeit. Den bürokratischen Aufwand übernehmen wir, soweit es rechtlich zulässig ist.
Lass uns gemeinsam herausfinden, ob dieser Weg zu dir passt
Du musst dich heute zu nichts verpflichten. Im kostenfreien Erstgespräch schauen wir uns deine Situation an, klären deine offenen Fragen, zeigen dir, wie persönliche Assistenz über das Persönliche Budget in deinem Fall aussehen könnte.
Ruf uns an, unter 0381 / 77029800 oder fordere deine kostenlose Beratung an.

